Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg
Treppenhaus
Im Dachgeschoss mit Fachräumen für Bildende Kunst
Musik- und Veranstaltungsraum
Klassenzimmer im Dachgeschoss - mit Blick aufs Heidelberger Schloss
Naturwissenschaftlicher Fachraum

Geschichte des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums

Das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium gehört zu den traditionsreichsten Einrichtungen in Heidelberg. Die Entwicklung der Schule vom Pädagogium zum humanistischen Gymnasium ist eng verwoben mit der Geschichte der Stadt Heidelberg und der Universität. Auf Verfügung des Kurfürsten Friedrich II. vom 9. Oktober 1546 wird das Pädagogium zu Heidelberg eingerichtet, dessen vornehmste Aufgabe es war der Universität „tüchtigen Nachwuchs zu liefern“.
Nach der Vereinigung des Katholischen mit dem Reformierten Gymnasium zum Großherzoglich Badischen Vereinigten Gymnasium (1809) erfolgte im Jahre 1837 die Erhebung zum Lyceum. Zu diesem „Schultyp“ bemerkt das badische Organisationsedikt von 1803: "Die ‚Lycäen’ oder ‚akademischen Gymnasien’ haben das Ziel, ‚eine erste Einleitung in die wissenschaftliche Bildung der studierenden Jugend’ zu geben."
Nach den Osterferien 1894 zogen Schüler und Lehrkörper in das neu errichtete historisierende Gebäude, das noch heute unsere Schule beherbergt, und feierten ihr neues „humanistisches Gymnasium“.
Das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium sieht sich als „moderne Schule mit Tradition“ dem humanistischen Bildungsgedanken seiner Vorläufer verpflichtet und stellt sich gleichermaßen den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft.