Geschichte

Die Frage, ob man aus der Geschichte lernen kann, ist oft gestellt und unterschiedlich beantwortet worden. Man liegt mit der Meinung, dass man aus Geschichte nicht lernen muss, aber durchaus lernen kann, vielleicht nicht ganz so falsch. Die Zeit der reinen Zahlen-Daten-Fakten-Vermittlung im Geschichtsunterricht ist längst vorbei. Moderner Geschichtsunterricht vermittelt die wichtigsten Grundlagenfakten und regt gleichzeitig zu kritischem und multiperspektivischem Denken an. Wer Geschichte versteht, der geht mit offenen Augen durch die Welt. Denn durch die Beschäftigung mit der Vergangenheit kann man die Gegenwart besser verstehen und auch positiv (mit-)gestalten. Daher unterstützt das KFG die Geschichtsbildung der Schüler*innen in unterschiedlichster Weise.

Beispielhaft sei in diesem Zusammenhang die Geschichts-AG zu erwähnen. Diese zeichnet sich durch ihre vielfältigen Angebote, wie von Schülern geleitete Stadtführungen durch die Heidelberger Altstadt oder auch durch die Mitwirkung der von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Ausstellungen aus. Des Weiteren werden in den einzelnen Klassen über das ganze Schuljahr verteilt Projekte unterschiedlichster Art durchgeführt,beispielhaft sei das Projekt "Stolpersteine in Heidelberg" erwähnt. Zeitzeugengespräche werden organisiert (z. B. ehem. DDR, NS-Zeit) oder auch Exkursionen veranstaltet (z. B. zum Konzentrationslager Natzweiler-Struthof).
Denn wer will, der kann aus Geschichte lernen.